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Organuhr   (11:15)

Innehalten oder der Augenblick: Das Wesen der Dinge erfassen. Hinter die flüchtige Form sehen. In der Kunst geht es um den Prozess des Malens, nicht um das Ergebnis. Das Ergebnis in Form eines Bildes ist letztlich nur eine Folge des Weges. Der Augenblick hat kein Format.


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- Metaphysics -     

(Metaphysics)

 Metaphysics - Ingrid Bruckmüller - Metaphysics


2011.02.22        Visits: 63059

Mischtechnik auf Platte, Format 70*100cm


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Die "Eine Linie"

Die "Eine (erste) Linie" ist der Ursprung aller Dinge, die Wurzel aller Erscheinungen; ihr Wirken ist dem Geiste offenbar und liegt im Menschen verborgen.
Die Malerei fließt aus dem Geist: Ganz gleich, ob es sich um die Schönheit von Bergen, Flüssen, Personen und Gegenständen handelt oder ob es sich um das Wesen und die Eigenart von Vögeln, Tieren, Pflanzen und Bäumen handelt oder ob es sich um die Maße und Proportionen von Teichen, Pavillons, Bauten und Terrassen handelt, man wird weder zu ihrem Wesen vordringen noch ihre vielfältigen Aspekte ausschöpfen können, wenn man letztlich nicht über das ungeheure Maß der "Einen Linie" verfügt.

So weit man auch gehen, so hoch man auch steigen will, man muss mit einem einfachen ersten Schritt anfangen. So umfasst die "Eine Linie" alles bis zur unzugänglichen Ferne und auf Myriaden Pinselzüge kommt kein einziger, dessen Beginn und Vollendung nicht beschlossen liegen in der "Einen Linie", deren Kontrolle ganz in der Hand des Menschen liegt.

Mit dem Werkzeug der "Einen Linie" kann der Mensch im Kleinen eine größere Einheit wieder herstellen, ohne etwas davon zu verlieren: Von dem Augenblick an, in dem sich der Geist eine klare Vorstellung bildet, geht der Pinsel bis zur Wurzel der Dinge. Zieht man den Pinselstrich nicht mit "leerem" Handgelenk, so führt das zu Fehlern in der Malerei; durch diese Fehler verliert das Handgelenk seine Leichtigkeit. Die Pinselschwünge müssen aus einer Bewegung hingeworfen werden und ihr öliger Charakter muss aus Kreisbewegungen entstehen, indem man zugleich Raum frei lässt. Die Schlussstriche sollten wie Schwerthiebe fallen und die Ansätze einschneidend sein. Bei allen Formen muss man gleichermaßen geschickt sein: bei runden und bei eckigen, bei geraden und gebogenen, bei steigenden und fallenden; der Pinsel geht nach links und nach rechts, plötzlich hält er inne, dehnt sich in der Schräge, bald fließt er hinab zu den Tiefen wie Wasser, bald steigt er empor wie die Flamme - und das alles mit größter Natürlichkeit und Leichtigkeit.

Und der Geist sei überall gegenwärtig ... so können die vielfältigen Aspekte der Wirklichkeit zum Ausdruck gebracht werden. Sich völlig dem Schwung der Hand überlassend, wird man mit einer einzigen Bewegung alles erfassen - sowohl die sichtbare Form als auch den inneren Rhythmus der Berge und Ströme, der Menschen und Dinge, der Vögel und Tiere, der Gräser und Bäume, der Teiche und Pavillons, der Gebäude und Terrassen.

Man kann sie naturgetreu wiedergeben oder ihren Sinn ausloten; man kann ihre Eigenart ausdrücken oder ihre Stimmung einfangen; man kann ihre Ganzheit offenbaren oder sich mit Andeutungen begnügen. Selbst wenn der Mensch seine Vollkommenheit nicht erkennen könnte, würde ein solches Gemälde doch den Forderungen des Geistes entsprechen. Denn die höchste Einfachheit schließt sich auf, sobald das Richtmaß der "Einen Linie" aufgestellt ist. Gilt dieses Richtmaß erst einmal, dann manifestiert sich die unendliche Vielfalt der Lebewesen ...

(Shih T`ao)

Der Reiz eines Kunstwerks liegt in den weiteren Interpretationsmöglichkeiten des Betrachters. Wenn die erstarrte Form den Esprit fordert und fördert. Das gilt für Malerei ebenso wie für Architektur und Bildhauerei.

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