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Lernen, ohne nachzudenken, ist verlorene Zeit; nachzudenken ohne zu lernen ist von Übel. (Konfuzius)

21. Oktober 2017 Namenstag: Ursula, Irmtraud



Der Bauernkalender für den heutigen Tag:
Sankt Ursula Beginn zeigt auf den Winter hin.
Noch weitere 63 Tage bis Weihnachten

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21. Oktober 2017

Rosmarin - Bilder

Rezepte mit Rosmarin:

Kartoffelbrot mit Rosmarin
Rosmarinerdäpfel
Okaralaibchen mit Rosmarin

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Rosmarin

Rosmarinus officinalis


Weitere Namen:
Meertau, Weihrauchkraut, Hochzeitsblümchen, Brautkraut, Hochzeitskraut, Kranzenkraut, Meertau, Rosmarein, Röslimarie

Geschichte- Rückblick:
Rosmarin (Herba Rorismarini, Herba Anthos), die getrockneten Blätter u. blühenden Enden der Zweige von Rosmarinus officinalis, einer Pflanze, welche an den felsigen Küsten Südeuropas wild wächst und in Italien, Südfrankreich, Griechenland, vereinzelt auch in England und Deutschland angebaut wird. Das Kraut selbst wird jetzt nur noch sehr wenig medizinisch verwendet, sondern hauptsächlich auf Oel verarbeitet. Das ätherische Rosmarinöl (Oleum Rosmarini, Oleum Anthos) ist farblos oder schwachgelblich, von angenehm aromatischem Geruch. Das feinste ist das französische aus der Gegend von Nizza und Grasse, das billigste das italienische. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Anbau:
Der französische Rosmarin gilt als winterhart. Rosmarin ist ausdauernd und wird ca. einen Meter hoch. Im August kann man Rosmarin durch abgeschnittene Zweige vermehren. Die Zweige werden an einem schattigen Ort in einen Topf gesetzt, wo sie bald Wurzeln bilden; den Winter über müssen sie im Keller bleiben.

Garten - Pflege:
Rosmarin braucht einen sonnigen, windgeschützten Platz und durchlässigen, alkalischen Boden. Da er in unseren Breiten nicht winterhart ist, wird er im Topf kultiviert, dieser wird im Herbst ausgegraben, und im Winter an einem hellen, kühlen Platz im Keller gestellt. Während der Winterruhephase sollte Rosmarin vor Frost geschützt werden und eher trocken gehalten werden. Feuchte Luft und zu starke Wärme würde Schimmelbildung fördern. Lassen Sie dem Rosmarin nach der Winterruhe etwas Zeit,- auch wenn die spitzen Blätter ein wenig zermürbt aussehen. Er erholt sich meist recht schnell.

Volksheilkunde:
Rosmarinöl hat weißlich-gelbe oder grünliche Farbe, einen durchdringenden, gewürzhaften Geruch,- wirkt nervenstärkend, durchblutungsfördernd und wird oft zur Herstellung von Massageölen verwendet. Rosmarinöl wird häufig mit Terpentinöl verfälscht. Rosmarintinktur ist gut zur Einreibung bei hartnäckigem Rheumatismus, Quetschungen geeignet. Rosmarinrauch reinigt die Zimmerluft.

Hinweise:
Während der Schwangerschaft und bei Bluthochdruck (s.a. Blutdruck) sollte Rosmarin nur in kleinen Mengen genossen werden. Vorsicht: Er kann auch zur Reizung von Magen, Darm und Nieren führen


Zuletzt bearbeitet am:09.06.2006



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