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Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Sören Kierkegaard)

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20. Oktober 2017

Marillen - Bilder

Rezepte mit Marillen:

Marillen einlegen
Marillen in Weinteig (Wiener Wäschermadeln)
Marillenjam
Marillenknödel
Marillenmarmelade
Marillenkuchen
Marillenkuchen mit Topfenteig
Marillenmarmelade mit Apfelpektin
Marillenfleck
Streuselkuchen mit Marillen

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Marillen

Prunus armeniaca


Weitere Namen:
Aprikosen, Morellen, Maletten

Geschichte- Rückblick:
Aprikosen (Marillen, Morellen, Maletten), die bekanten wohlschmeckenden Früchte von Armeniaca vulgaris Lam., früher Prunus Armeniaca L., eines aus Asien stammenden, jetzt in ganz Süd- un. Mitteleuropa namentlich auch in Nordamerika kultivierten Baumes. Man hat zahlreiche Sorten, die man gewöhnlich in solche mit bitteren und süßen Kerne gruppirt zu ersteren gehören: die frühe Muskateller- Aprikose, die portugiesische, die Königs-Aprikose, die Aprikose von Nancy etc., zu letzteren, auch Aprikosenpfirsiche genannt, die Holländische A. oder Ananas-A., die Orangen-A., die rothe Algier-A. etc. Frische Aprikosen kommen gewöhnlich aus Ungarn und Südtirol in großer Menge zu uns. Ferner werden in Scheiben geschnittene u. getrocknete sowie auch eingemachte und kandirte A. in den Handel gebracht; die Vereinigten Staaten versenden viel gedörrrte und gepreßte für den den Schiffsbedarf. Aprikosenkerne, Aprikosensamen, bilden bei uns einen Handelsartikel; man preßt daraus fettes Oel (ca. 50%), wird häufig dem Mandelöl beigemengt. Aus den bitteren Kernen gewinnt man durch Destillation ein dem ätherischen Bittermandelöl ähnl. Oel. - Aprikosenbaumholz eignet sich zu Drechslerwaren. - Aprikosenäther ist ein Kunstprodukt. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Anbau:
Marillenbäume wachsen gut auf lockerem, warmen, nicht zu feuchten Boden in windgeschützter Lage (besonders kalter Nordwind ist zu meiden). Um die Frühjahrsfröste gut zu überstehen ist es von Vorteil den Bäumen einen Platz zu sichern an dem sie vorwiegend Morgensonne erhalten. Zu sonnige Lage läßt die Blüten im Frühjahr zu zeitig erblühen und führt zu Frostschäden bei Kälteeinbrüchen.

Ernte:
Marillen kann man im Juli und August ernten.

Volksheilkunde:
Frische Marillen haben leicht kühlende und abführende Wirkung.


Zuletzt bearbeitet am:08.06.2006



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