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20. August 2017

Berberitze - Bilder


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Berberitze

Berberis vulgaris


Weitere Namen:
Sauerdorn, Sauerach, Essigbeere, Berbesbeere, gewöhnlicher Sauerdorn, Berberitze, Bubenlaub, Dreidorn, Essigscharl, Gaißenlaub, Hasenbrot, Kukucksbrot, Fäßlistrauch, Maulholz, Spießdorn, Weizäpferl, Zizerlstrauch.

Geschichte- Rückblick:
Berberitzenstrauch (Sauerdorn, Sauerach, Essigbeere, Berbesbeere, Berberis vulgaris), vielfach verwildeter, aus Asien stammender Zierstrauch mit gelbem Holz und gelber Wurzel. Ersteres wird von Drechslern verarbeitet. Die rothen Beeren waren ehedem offizinell (Fructus Baccae Berberidis). Man bereitete aus den frischen Beeren auch durch Kochen mit Zucker einen Sirup (Syrupus Berberidis). Der Anbau in der Nähe von Getreidefeldern ist schädlich, weil der Berberitzenstrauch einen Rostpilz trägt, der den Rost auf Getreide veranlaßt. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Garten allgemein:
Der Berberitzenstrauch gilt als Wirtspflanze des Getreideschädlings Puccina graminis (Getreiderost). Die Wintersporen bilden sich an der Unterseite der Blätter. Daher ist er in Getreideanbaugebieten nicht gerne gesehen. Zu finden auf sonnigen Hängen, an Waldrändern.

Ernte:
Man kann die reifen Berberitzenbeeren im August und September ernten. Vollreife Früchte sind genießbar,- Die anderen Pflanzenteile der Berberitze (hier vor allem die Wurzel) sind schwach giftig.

Konservieren:
Die reifen Beeren können langsam getrocknet werden und sind durch ihren leicht säuerlichen Geschmack ein wertvolles Gewürz beim Braten und Kochen. Aus den frischen (reifen) Beeren wird Marmelade oder Sirup hergestellt.


Zuletzt bearbeitet am:13.06.2006



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