AKTUELLESQI GONG - TAI JIBILDER - GALERIEKALENDER - REZEPTELINKSKONTAKT
11 Besucher online

Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren (Abraham Lincoln)

19. August 2017 Namenstag: Johannes, Ludwig, Sebald
Noch weitere 127 Tage bis Weihnachten

Z E N

Organuhr   (09:18)

19. August 2017

Estragon - Bilder

Rezepte mit Estragon:

Estragonessig
Estragonpesto

*Estragon* wurde bisher 5172mal aufgerufen

Estragon

Artemisia Dracunculus


Weitere Namen:
Dragon, Dragun, Kaisersalat, Bertram

Geschichte- Rückblick:
Esdragon (Dragon, Dragun, Bertram, Kaisersalat, Artemisia Dracunculus), eine Art Beifuß, die in Asien heimisch ist, in Sibirien und Südeuropa wild wächst und um Altenburg, Nürnberg und Erfurt als Handelspflanze in größerem Maßstabe angebaut wird. Die Blätter dieser Pflanze sind glatt, glänzend, lanzettförmig und schmecken angenehm scharf, weswegen sie als Küchengewürz benutzt werden. Wird Fleisch mit Esdragon eingerieben, so werden dadurch die Schmeißfliegen abgehalten. Uebergießt man Esdragon mit gutem, echten Weinessig und läßt ihn längere Zeit in einer verschlossenen Flasche an der Sonne digeriren, so erhält man, nachdem man diesen Essig abgegossen hat, eine aromatische Flüssigkeit, die den Namen "Esdragonessig" führt und in den Senffabriken zur Bereitung einer Senfsorte ("á léstragon") dient. Durch die Destillation des Esdragons mittels Wasser erhält man das hoch im Preise stehende, blaßgelbe, aromatisch riechende "Esdragonöl" oder "Dragonöl".

Anbau:
Estragon vermehrt man am besten über den Wurzelstock. Seitentriebe im Frühjahr an neue Stelle verpflanzen.

Ernte:
Bei "Estragon" immer nur die obersten Triebspitzen mit jungen Blättern abschneiden. Unter den Schnittstellen bilden sich neue Triebe mit neuen Blättern.

Konservieren:
Wer Estragon durch Trocknen Konservieren möchte, sammelt das noch blühende Estragonkraut von Mai bis Juli.

Volksheilkunde:
Estragontee: Tee aus den Blüten und Blätter des "Estragon" unterstützt die Tätigkeit der Nieren. - 1 Teelöffel Kraut und Blüten auf 1 Tasse Tee. Wasser zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, über das Kraut gießen. Auf Trinktemperatur abkühlen lassen (zugedeckt ca. 5 Minuten). Abseihen. Langsam und schluckweise trinken. - 1 Tasse täglich.


Zuletzt bearbeitet am:04.10.2007



© Ingrid Bruckmüller 2002 - 2017www.naturverstand.at

Impressum