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Lernen, ohne nachzudenken, ist verlorene Zeit; nachzudenken ohne zu lernen ist von Übel. (Konfuzius)

21. Oktober 2017 Namenstag: Ursula, Irmtraud



Der Bauernkalender für den heutigen Tag:
Sankt Ursula Beginn zeigt auf den Winter hin.
Noch weitere 63 Tage bis Weihnachten

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21. Oktober 2017

Fenchel - Bilder

Rezepte mit Fenchel:

Fenchelcremesuppe

*Fenchel* wurde bisher 6507mal aufgerufen

Fenchel

Foeniculum officinale, Foeniculum vulgare


Weitere Namen:
Finkel

Geschichte- Rückblick:
Fenchel Fenchel, bekanntes Doldengewächs, Foeniculum officinale (allg.) oder Foeniculum vulgare (Garten), stammt aus Südeuropa, wird seiner Früchte wegen in großer Menge angebaut,. Früher wurde auch die Wurzel (Radix Foeniculi) medizinisch verwendet, jetzt nur noch die Früchte, gewöhnlich. Fenchselsamen (Semen Foeniculi, Fructus Foeniculi) genannt; dieselben dienen aber auch als Gewürz und zur Bereitung des Fenchelöls. Die länglich eiförmigen Früchtchen besitzen je 5 blaßgelbe Längsriefen auf der gekrümmten grünen Oberfläche; auf der flachen inneren Seite sieht man zwei dunkle Oelstriemen zu beiden Seiten einer weißen Mittellinie. Geruch und Geschmack aromatisch, aber süßlich. Die Haupthandelsorte bildet der sogenannte sächsische Fenchel, der jedoch nicht in Sachsen, sondern in der Gegend von Lützen und Weißenfels in großer Menge angebaut wird; Die größten und lebhaft grünen Körner nennt man Kamm-Fenchel; nächst dem folgen der thüringische, galizische und mährische Fenchel; andere Sorten sind von geringerer Bedeutung. Eine besondere, viel größere Art mit stärker hervortretenden Riefen ist der römische Fenchel aus Italien und dem südlichen Frankreich; er stammt von Foeniculum dulce Dec. Fenchelöl (Oleum Foeniculi), das ätherische Oel der Fenchelfrüchte, riecht wie diese, ist blaßgelb, hat 0,9-1,9 spezif. Gewicht, trennt sich schon bei + 5°Celsius in ein krystallinisches, weißes Stearopten (Anethol) und in einen flüssig bleibenden Theil; ersteres wird sehr häufig zur Verfälschung des Anisöls benutzt. Eine geringere Sorte von Fenchelöl erhält man aus der Spreu, das Fenchelspreuöl. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Garten allgemein:
Die Früchte (Samen) der zweijährigen Pflanze werden von August bis September geerntet. Von August bis Oktober die Wurzeln.

Anbau:
Die Aussaat des Knollenfenchels ist im Juni. Basilikum hat wachstumsfördernde Wirkung bei Fenchel. Basilikum lockt außerdem Bienen an, die für gute Befruchtung mit hohem Ertrag sorgen.

Harmonie:
Eine harmonische Ergänzung beim Anbau mit Fenchel bilden folgende Pflanzen: - Zichoriensalat, EndivienErbsen, Feldsalat, Gurken, Kopfsalat, Pflücksalat, Salbei, Basilikum, Radicchio.

Disharmonie:
Als schlechte Nachbarn beim Anbau mit Fenchel werden folgende Pflanzen angesehen: - Bohnen, Paradeiser.

Volksheilkunde:
Ein linderndes Mittel bei Husten wird folgendermaßen zubereitet. Saure Äpfel werden gepreßt und der so entstandene Saft wird mit Zucker und Fenchel gekocht. Dieser Apfelmost wird langsam,- am besten regelmäßig- getrunken.


Zuletzt bearbeitet am:17.06.2006



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