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Fichte - Bilder


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Fichte

Picea


Geschichte- Rückblick:
Fichte (Rothtanne), Untergattung der Gattung Zapfenträger, Bäume, die meist auf Gebirgen wachsen und ein werthvolles Nutzholz liefern. Es ist weißer als das der Kiefer, ohne eigentlichen Kern, weich, grob, glänzend, leicht spaltbar, dauerhaft wie das der Tanne, doch dem Kiefer- und Lärchenholz weit nachstehend, der Feuchtigkeit und dem Wetter ausgesetzt leicht rissig werdend. Es findet ausgedehnte Verwendung als Nutz-, Brenn- und Kohlenholz, besonders zu Schiffszimmer- und Bauholz in Brettern, Bohlen, Pfosten, zu Tischlerarbeiten, Fässern, Eisenbahnschwellen etc. Fichtenholz durch Schleifen unter Wasserzusatz oder durch Verarbeitung zu Spänen und Mazeration in Dampfkesseln zubereitet, liefert ein Surrogat der Hadern als Papierstoff. Die Fichtenrinde nicht zu alter Bäume sowie die Zapfen dienen zum Gerben, den Lohgerbern zum Garmachen der Häute. Die Sprossen der Fichte benutzt man in England zur Bereitung eines bierähnlichen Getränkes, des Sprossen- oder Tannenbieres. In Amerika die jungen Zapfen der Fichte und anderer Nadelbäume, um dem Sprossenbier und Sprossenwein den Geschmack zu geben. Auch destillirt man eine Essenz daraus und digerirt sie mit Spiritus. Fichtenknospen (besser aber Kiefernknospen) die oberen und ersten Sprößlinge der Zweige, woran sich die Nadeln noch nicht entwickelt haben, enthalten harzige Theile, haben einen bitteren balsamischen Geschmack und starken Geruch. Sie dienen in der Medizin zur Bereitung einer Tinktur. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Ernte:
Im Mai (Blütezeit der Fichte) werden die jungen Triebe der Fichte gesammelt. Vorsicht: Allerdings ist das Sammeln nur mit Erlaubnis des Besitzers gestattet bzw. steht unter Naturschutz!


Zuletzt bearbeitet am:08.06.2006



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