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Gewürznelken - Bilder

Rezepte mit Gewürznelken:

Linzerschnitten
Safranreis
Lebkuchen (Honigkuchen)

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Gewürznelken

Caryophylli


Weitere Namen:
Gewürznägelein.

Geschichte- Rückblick:
Gewürznelken und Arten Gewürz, besteht aus den getrockneten unentwickelten Blüten von Caryophyllus aromaticus, eines zur Familie der Myrtaceen gehörigen Baumes, der seine Heimat auf den Molukken und in Neuguinea hat, jetzt aber in vielen anderen Tropengegenden mit Erfolg kultiviert wird. Man unterscheidet folgende Handelssorten: Amboina- oder Molukken-Nelken, sind groß, voll, glatt, von hellbräunlicher Farbe, sehr ölreich und gewürzhaft. Der jährliche Ertrag wird auf 300 000 kg angegeben; Ostindische oder Penang-Nelken, eine der größten und besten Sorten, braun, mit einem Stich ins Röthliche, sehr ölreich, so daß das Öl schon beim Druck mit den Fingern hervortritt. Sansibar-Nelken, jetzt die Hauptsorte des Handels, kleiner heller, trockener, mehr eingeschrumpft. Sansibar liefert jährlich ca. 100 000 Ballen Nelken, Mauritius,- und Bourbon-Nelken sind diesen ähnlich; amerikanische Nelken, von Cayenne und den Antillen, sind sehr trocken, fast schwarz, lang und dünn, weniger wohlriechend, aber schärfer von Geschmack als die Bourbonsorten. Die holländischen Kompagnie-Nelken stammen zwar ebenfalls von den Molukken, wie die Amboinasorte, sind aber meist schlecht, da sie durch Destillation mit Wasser bereits eines großen Theiles ihres Ölgehaltes beraubt sind. Früher waren auch die nicht ganz reifen Früchte des Nelken-Baumes, die Mutter-Nelken (Antophylli), im Handel. Jetzt wird nicht mehr danach gefragt. Dagegen bilden die Nelken-Stiele oder Nelken-Stengel (Fusti s. Stipites Caryophyllorum) einen nicht unbedeutenden Handelsartikel; man benutzt sie zur Darstellung einer geringeren Sorte von Nelkenöl. Nelkenöl Nelkenöl (Gewürznelkenöl, Oleum Caryophyllorum), das ätherische Oel der Nelken. Es wird größtentheils schon in den Produktionsländern derselben gewonnen, doch destillirt man auch nicht unbedeutende Quantitäten in Europa, namentlich in Hamburg-Altona. Frisch bereitet ist das Nelkenoel hellgelb, wird aber bald braun; es ist ferner dickflüssig, schmeckt brennend scharf, zeigt den Geruch nach Nelken und reagirt sauer. Verfälschungen sind sehr häufig, namentlich mit Cedernholzöl, Ricinusöl, Kopaivabalsamöl, Zimmetblätteröl. Eine geringere, weniger fein riechende Sorte ist das Nelkenstielöl. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Volksheilkunde:
Reichlich zerstoßene Gewürznelken können als Grundlage für die Herstellung eines natürlichen Badeöls dienen.


Zuletzt bearbeitet am:23.06.2006



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