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Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst. (Paul Anton de Lagarde)

18. Oktober 2017 Namenstag: Evangelist Lukas, Gwendolina



Der Bauernkalender für den heutigen Tag:
Wer an Lukas Roggen streut, es im Jahr drauf nicht bereut.
Noch weitere 66 Tage bis Weihnachten

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Organuhr   (20:42)

18. Oktober 2017

Arnika - Bilder


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Arnika

Arnika montana


Weitere Namen:
Wohlverleih, Fallwurz, Fallkraut, Engelsblume, Johannisblume, Wundkraut, Stichkraut, Schreckblume, Schmalzblume, Niesblum, Mägdeblum, Mutterwurz, Kraftwurz, Kraftrose, Bruchkraut, Blutblum, Berg-Wohlverleih, Donnerwurz, Wolfsbanner.

Geschichte- Rückblick:
Von dieser auf den Gebirgen Mittel- und Nordeuropas wachsenden, zu den Kompositen gehörigen Pflanze (Arnica montana L.), sammelt man die Wurzel, die Blätter und die Blüten für medizinische Zwecke. Die Wurzel, (Radix Arnicae) wird mit dem Wurzelstock und, zur Verhütung von Verwechselungen, mit den untersten am Grunde scheidenartig verwachsenen Blättern gesammelt; sie riecht unangenehm aromatisch, schmeckt scharf und bitter. Die Blätter (Folia Arnicae) werden weniger gebraucht; am meisten aber die Blüten, (Flores Arnicae) aus goldgelben bis orangegelben Strahlblütchen und Scheibenblütchen bestehend, von aromatischem Geruch; man sammelt sie theils mit, theils ohne Hüllkelch (flores Arnicae cum et sine calycibus), in letzterem Falle ist natürlich der Preis ein höherer. Große Mengen dieser Blüten werden nach Amerika und Rußland versendet. Die wirksamen Bestandtheile der Arnika sind ein Bitterstoff, Arnicin, und ein ätherisches Öl, das Arnikaöl. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Garten allgemein:
Arnika steht unter Naturschutz. Die Pflanze blüht von Juni bis August vorwiegend auf sauren Magerwiesen, Zwergstrauchheiden, in lichten Wäldern.

Volksheilkunde:
Frische Arnikablätter können auf Blutergüsse aufgelegt werden, - allerdings nicht auf offene Wunden oder Insektenstiche. Ein Umschlag mit lauwarmen Arnikatee wirkt lindernd bei Quetschungen, Prellungen, Muskelzerrungen, Blutergüssen, Verstauchungen und rheumatischen Beschwerden.

weiters:
Vor innerer Anwendung von Arnika ist abzuraten. Sie kann zu Übelkeit, Erbrechen und Herzbeschwerden führen.


Zuletzt bearbeitet am:10.06.2006



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