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27. Juni 2017
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27. Juni 2017

Malve - Bilder


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Malve

Malva silvestris


Weitere Namen:
Käslikraut, Käsepappel.

Geschichte- Rückblick:
Malve, die getrockneten Blätter und Blüten der bei uns häufig an Zäunen, Mauern, auf Schutthaufen und sonst unkulitivirten Stellen wachsenden beiden Arten wilder Malven oder Käsepappeln; Malva silvestris und Malva rotundifolia, sind in offizinellem Gebrauch und die Blüten ein Artikel des Drogenhandels. Die Blüten der ersteren gehen unter dem Namen Flores Malvae vulgare; sie werden öfter aus Ungarn bezogen, weil die ungarischen ein schöneres Ansehen haben. Von mehr Bedeutung sind die Blüten der Gartenmalve (Flores Malvae arboreae), von denen aber nur die sogenannte schwarze Malve wegen ihres Farbstoffes angebaut wird. Die Farben sind jedoch nicht dauerhaft. Die Blüten und Blätter der einheimischen Malven wie die schwarzen Blüten dienen offizinell und im häuslichen Gebrauch als schleimiges und etwas zusammenziehendes Mittel zu Gurgelwasser, erweichenden Umschlägen und dgl. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Anbau:
Im April kann man die Samen direkt ins Freiland säen. Vorteilhaft ist es, sie vorher einige Stunden im Wasser vorquellen zu lassen. Die Malve braucht zwei Jahre bis sie ihre Blütenstände ausbildet. (ca. 120cm hoch)

Garten - Pflege:
Die Blätter werden oft von Malvenrost befallen. Dagegen kann man sie vorbeugend mit Zinnkrautabsud oder Brennesseljauche spritzen.

Volksheilkunde:
Ein Malventeeaufguß bringt Linderung bei Husten und Schnupfen. Malventee, als lauwarmer Umschlag, ist auch ein gutes Beruhigungsmittel für angestrengte Augen.


Zuletzt bearbeitet am:09.06.2006



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