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25. Juni 2017

Melisse - Bilder

Rezepte mit Melisse:

Waldmeisterbowle - Maitrank
Zitronenmelissesirup

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Melisse

Melissa officinalis


Weitere Namen:
Zitronenmelisse, Bienenkraut, Zitronenkraut, Riechnessel, Nervenkräutel

Geschichte- Rückblick:
Melissa (Melisse), Pflanzengattung aus der Familie der Labiaten; Handelsartikel bilden die vor der Blüte zu sammelnden Blätter und oberen Zweigspitzen der Melissa officinalis var. citrata, welche in manchen Gegenden, namentlich zwischen dem Thüringer Wald und dem Harze, angebaut und unter dem Namen Citronenmelisse (Herba Melissae) in den Drogenhandel kommt. Der angenehme aromatische Geruch rührt von dem ätherischen Melissen-Oel (Oleum Melissa) her, welches daraus fabrikmäßig dargestellt wird und in der Likörfabrikation, Parfümerie und in Apotheken Verwendung findet. Man macht auch aus der Melisse durch Destillation mit Weingeist den sogen. Karmeliter- oder MelissenGeist. Ostindisches Melissenöl ist Citronellaöl. Quelle: Rothschilds, L., Hand- und Kontor-Lexikon für den Kaufmannsstand (1881)

Garten allgemein:
Melisse ist ausdauernd und wird etwa 60 Zentimeter hoch.

Anbau:
Der Anbau erfolgt entweder im März oder in den Monaten August bis September. Läßt sich gut aus Samen ziehen. Eigentlich ist die Melisse sehr standortbezogen. Wenn Melisse keimt, dann bleibt sie auch und beginnt richtiggehend zu wuchern.

Ernte:
Geerntet werden kann zwei- bis dreimal im Jahr, indem die jungen Triebe geschnitten werden. Es empfiehlt sich die Ernte bei warmem Wetter, damit die Trocknung schnell erfolgt, sonst bekommen die Blätter eine schwärzliche Färbung. Bei Melissse immer wieder einige Triebe bis auf den Boden abschneiden, dann wachsen neue Zweige mit jungen aromatischen Blättern nach.

Volksheilkunde:
Melissentee schmeckt aromatisch und wirkt lindernd bei Kopfschmerzen, Erkältung und auf die Verdauung.


Zuletzt bearbeitet am:02.07.2006



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